Herstellerübergreifende
Transparenzsoftware

Im Rahmen der S.A.F.E Initiative entwickeln has·to·be und ebee eine herstellerübergreifende Transparenzsoftware für die Elektromobilität. Mit dieser Anwendung können Sie die vom Eichrecht geforderten Signaturprüfungen für digitale Messwerte eichrechtskonform durchführen.

Beteiligen Sie sich jetzt an der Entwicklung und sparen Sie Kosten!

Transparenzsoftware für Elektromobilität

Die Lösung für eichrechtskonformen Betrieb von E-Ladestationen

Der Nutzen für CPO & MSP

Ihre Kunden können sichergehen, dass sie von Ihnen eine unverfälschte Abrechnung ihrer Stromkosten erhalten und Sie halten die Vorschriften des Eichrechts ein.

Der Nutzen für Hersteller von Ladestationen

Hersteller können die Transparenzsoftware für die erfolgreiche Durchführung von Konformitätsbewertungsverfahren verwenden.

Der Nutzen für Eichbehörden

Eichbehörden verwenden die Transparenzsoftware, um Befundprüfungen zweifelsfrei durchführen zu können.

 

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Was ist eine Transparenzsoftware?

Dem Verbraucherschutz wird in Deutschland bereits seit vielen Jahren eine besondere Bedeutung bemessen, um einheitliche und transparente Abrechnungen von Leistungen dem Verbraucher gegenüber sicherzustellen. Um dies zu gewährleisten hat der Regelermittlungsausschuss (REA) in seinem Dokument 6-A einheitliche Anforderungen an die Erfassung von Messwerten an Ladestationen festgelegt, so dass eine deutschlandweit einheitliche Rahmenbedingung entstanden ist. Basierend auf diesen Anforderungen sind Betreiber von Ladeeinrichtungen nun angehalten, die eichrechtlichen Anforderungen auch technisch umzusetzen.

Neben einem lokalen Speicher- und Anzeigemodul (SAM) setzt sich im Markt die sogenannte „Günstige Lösung im Sinne des Eichrechts“ (GL) durch. Hierbei handelt es sich um eine Ende-zu-Ende Signatur von erfassten Messwerten, so dass ein Verbraucher im Stande ist, auch zeitlich versetzt die Korrektheit der erfassten Werte zweifelsfrei zu prüfen. Die Transparenzsoftware überprüft die digitalen Signaturen der Messwerte auf Korrektheit. Dabei bedient sie sich den Signaturdaten sowie dem sogenannten „Public Key“, d.h. dem öffentlichen Schlüssel der Messkapsel, der auf der Ladestation aufgebracht ist. Durch die Signaturprüfung ist es für den Verbraucher abschließend möglich, Messwerte auf Korrektheit zu überprüfen.

Wie funktioniert die Signaturprüfung?

Die Ladeeinrichtung erfasst in der Messkapsel die Messwerte und signiert diese bereits in der Messkapsel digital. Die Messkapsel selbst ist konformitätsbewertet, d.h. von einem unabhängigen Prüflabor zertifizierte Einheit, welche die Anforderungen an das Mess- und Eichgesetz vollständig erfüllt. Die signierten Messwerte werden darauf an den Fahrstromanbieter, der den Ladevorgang an den Verbraucher verrechnet, übermittelt. Der Fahrstromanbieter stellt dem Verbraucher die Messwerte inklusive Signatur zur Verfügung. Dies kann entweder in gedruckter Form auf der Rechnung oder auch in einem Datensatz, den der Verbraucher von der Website des Anbieters herunterladen kann, erfolgen.

Der Verbraucher lädt die vom Fahrstromanbieter bereitgestellte Transparenzsoftware auf seinen PC und startet diese. Danach hat er die Möglichkeit, die Daten des Ladevorgangs in der Transparenzsoftware einzugeben. Zugleich erfasst er die Signatur und gibt den öffentlichen Schlüssel der Messkapsel ein. Diesen kann er entweder direkt von der Ladestation ablesen oder auch aus dem öffentlichen Ladestellenverzeichnis der Bundesnetzagentur (BNetzA) abrufen. Die Transparenzsoftware führt nachfolgend die Überprüfung der Messwerte durch und zeigt dem Verbraucher das Ergebnis der Signaturprüfung an.

Was kostet die Transparenzsoftware?

Hersteller von Ladestationen benötigen die Transparenzsoftware, um Baumusterprüfbescheinigungen für Ihre Ladestationen vor der Inverkehrbringung durchzuführen zu können. CPO und EMP benötigen die Transparenzsoftware, um Ladevorgänge eichkonform abrechnen zu können. Mit einem Initialen Aufruf bietet has·to·be an, die Kosten der Entwicklung Transparenzsoftware sowie der Zertifizierung auf alle teilnehmenden Unternehmen aufzuteilen. Dies bedeutet, dass die Gesamtkosten von rund 90.000,- EUR auf alle teilnehmenden Unternehmen aufgeteilt werden. Aktuell haben sich 30 Unternehmen zur Teilnahme bereiterklärt. Die Kosten je Unternehmen liegen somit bei 3.000,- € netto. Mit jedem weiteren teilnehmenden Unternehmen reduzieren sich die Kosten anteilsmäßig erneut. Der Aufruf ist gültig bis 31.07.2018. Danach kostet eine Unternehmenslizenz 3.500,- € netto einmalig.

Wird die Transparenzsoftware als Open Source bereitgestellt?

has·to·be und Ebee haben sich darauf verständigt, die Transparenzsoftware spätestens zum 30.06.2020 als Open Source Anwendung zu veröffentlichen. Ab diesem Zeitpunkt wird die Transparenzsoftware unter der GPL-Lizenz bereitgestellt. Bis dahin ist die Software als proprietäre Anwendung lizenzpflichtig.

Wie kann ich mich beteiligen?

Möchten Sie die Transparenzsoftware kostengünstig nutzen? Dann beteiligen SIe sich an der Entwicklung. Füllen Sie bitte das folgende Kontaktformular vollständig aus.
Wir senden Ihnen darauf die relevanten Vertragsunterlagen zu.

Die S.A.F.E Initiative

Die S.A.F.E Initiative ist ein Zusammenschluss von verschiedenen deutschen und internationalen Herstellern, Ladestationsbetreibern sowie Mobility Service Providern mit dem Ziel, eine einheitliche Lösung für die Sicherstellung der eichrechtlichen Anforderungen in Deutschland zu erreichen. Eine gemeinsame Lösung für die Elektromobilität in Deutschland bringt dem Verbraucher eine einfache und einheitliche Möglichkeit, Rechnungsdaten auf Gültigkeit zu überprüfen.

Partnerunternehmen S.A.F.E Initiative: