has·to·be CEO Martin Klässner im Interview - has·to·be eMobility- Elektromobilität

has·to·be CEO Martin Klässner im Interview

Am 15. und 16. November findet in Ismaning bei München erstmals die be.connected Konferenz statt. Zwei Tage dreht sich dabei alles um die wichtigsten eMobility-Themen für Entscheider aus Unternehmen Unternehmen. Wir haben mit Organisator und has·to·be CEO Martin Klässner über die Hintergründe und seine persönlichen Highlights gesprochen.

Herr Klässner, an wen richtet sich die Veranstaltung?

Wir sprechen mit der Konferenz vorrangig Entscheider an, die bereits Projekte im Umfeld der Elektromobilität betreiben oder betreiben wollen. Dabei richten wir uns an Entscheider aus dem öffentlichen uns dem privaten Sektor, die beispielsweise öffentliche, halböffentliche oder auch private Ladeinfrastrukturen betreiben wollen, zum Beispiel für einen Flottenbetrieb. Außerdem orientieren wir uns hauptsächlich an größeren Projekten, also nicht an Projekten mit einzelnen Ladestationen.

Was dürfen sich die Teilnehmer vom Programm der Konferenz erwarten?

Wir haben in der Auswahl der Vorträge darauf geachtet, dass wir neben Erfahrungsberichten zu erfolgreichen Projekten verschiedene Sichtweisen zu Frage- und Problemstellungen in der Elektromobilität beantworten. Am zweiten Konferenztag widmen wir uns den „trockenen“ Themen rund um die rechtlichen Anforderungen wie Datenschutzgrundverordnung, Eichrecht, Preisangabenverordnung und einem Ausblick auf die Fördersituation in Deutschland für die kommenden Jahre. Dazu haben wir Vortragende aus den verschiedenen Sachbereichen gewinnen können.

Das Thema Eichrecht für E-Ladestationen beschäftigt derzeit die Branche. Können Sie kurz erklären, was es damit auf sich hat?

Die eichrechtskonforme Abrechnung von Ladevorgängen ist dann erforderlich, wenn Ladevorgänge auf Grundlage der effektiven Mengen – das bedeutet nach Zeit oder nach Kilowattstunden – abgerechnet werden sollen. Inzwischen ist der Rechtsrahmen fixiert und es existieren technische Lösungen, um die Anforderungen zu ermöglichen. Im Zuge der Konferenz werden die technischen und organisatorischen Rahmenbedingungen vorgestellt und ausführlich erläutert.

Angenommen, ein Unternehmen entscheidet sich für den Einstieg in die Elektromobilität. Welchen guten Rat würden Sie mitgeben?

Ich denke es ist nun an der Zeit, sich konkret Gedanken zur Unternehmensstrategie zu machen. In den kommenden 12 Monaten kommen viele neue Fahrzeugmodelle der deutschen Hersteller auf den Markt, begleitet mit attraktiven Förderungen. Daher macht es meiner Meinung nach Sinn, nun die entsprechenden Entscheidungen und Vorgänge vorzubereiten, um diese in den folgenden Monaten gezielt umsetzen zu können.

Sie sind CEO von has·to·be, einem Full Service Anbieter für Elektromobilität. Kurz und knackig: Welchen Mehrwert bietet das Unternehmen Ihren Kunden?

Wir können unseren Kunden einen vollständigen Betrieb und die Bewirtschaftung von Ladestationen und Fahrstromangeboten ermöglichen. Dabei treten wir immer als White-Label Anbieter auf, das bedeutet, der Endkunde sieht uns nicht, sondern spürt nur die Qualität der Abwicklung. Damit ermöglichen wir einen schnellen und skalierbaren Start in die neue Branche, ohne selbst nennenswertes Know-How und Ressourcen aufbauen zu müssen. Unsere Kunden müssen nur die Entscheidung für die richtige Hardware treffen. Hier beraten wir, liefern aber nicht. Alles, was nach der Errichtung kommt, wird in Folge von has·to·be jedoch vollumfänglich umgesetzt.

Ganz zum Schluss: Ihr persönliches Highlight auf der be.connected 2018?

Ich freue mich schon sehr auf den Vortrag von EVUM Motors zu dem Fahrzeugkonzept für Afrika, welches zeigt, dass es neben der Urbanen Mobilität durchaus auch andere Anwendungsbereiche gibt, die extrem von Elektromobilität profitieren können und werden.

Herr Klässner, vielen Dank für das Gespräch. Wir sehen uns auf der be.connected 2018!