Faktencheck E-Mobilität - has·to·be gmbh eMobility

Faktencheck der E-Mobilität

Wir klären aktuelle Fragen

Faktencheck Elektromobilität, Ladekabel mit E-Auto

Die E-Mobilität hat sich mittlerweile international etabliert, den Durchbruch hat sie allerdings noch nicht geschafft. Wir klären die gängigsten Fragen der E-Mobilität auf.

Außerdem gibt es alle Informationen zu den Fakten der E-Mobilität zusammengefasst in unserer Infografik E-Mobilität Faktencheck.

E-Mobilität im Faktencheck!

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Werden die Klimaziele durch die E-Mobilität erreicht?

Ziel der E-Mobilität ist es, die zukünftige Mobilität so umweltschonend wie möglich zu gestalten.
Möchte man den ökologischen Faktor von Autos vergleichen, so muss man die Herstellung, den Gebrauch inklusive Schadstoffausstoß und die Entsorgung in die Bewertung miteinbeziehen.
Dies ist im Bereich der E-Mobilität genauso. Grundsätzlich gilt: E-Fahrzeuge sind nur dann sauber, wenn auch der Strom, mit dem sie betrieben werden aus sauberen bzw. erneuerbaren Energiequellen kommt.

Batterie: Produktion und Entsorgung

Besonders umstritten bei diesem Thema sind jedoch die Batterien. Kritiker argumentieren mit der umweltschädlichen Batterieerzeugung und -entsorgung.
Natürlich entstehen bei der Herstellung von Batterien und Akkus CO2-Emissionen. Allerdings kann auch davon ein großer Teil reduziert werden, wenn die Hersteller für die Erzeugung erneuerbare Energien verwenden.
Grundsätzlich ist es wichtig möglichst kleine und leichte Fahrzeuge zu bauen, denn je größer die Batterie für eine hohe Reichweite, desto höher auch der CO2-Ausstoß bei der Produktion. Dabei darf man aber die Lebensdauer der Batterie nicht außer Acht lassen.¹

Moderne Lithium-Ionen-Akkus halten um ein Vielfaches länger als man glaubt. Nach zirka zehn Jahren liegt die Kapazität immer noch bei 80 Prozent. In einem Second-Life-Programm, welches die meisten Autohersteller betreiben, können die ehemaligen Antriebsbatterien ohne Probleme zehn Jahre als Stromspeicher für beispielsweise Wohnanlagen oder Hotels verwendet werden. Nach ungefähr 20 Jahren können sie umweltfreundlich recycelt werden und selbst Lithium kann bedenkenlos wiederverwendet werden.
Alles in allem haben E-Fahrzeuge bereits heute eine positive Klimabilanz. Durch die weitere Entwicklung und den Fortschritt in der Forschung werden sich die Vorteile weiter verbessern.

Wird das Stromnetz durch die E-Mobilität überlastet?

E-Mobilitätskritiker kommen immer wieder mit dem Argument, zu viele elektrisch betriebene Fahrzeuge würden das Stromnetz überlasten. Aktuelle Studien zufolge zeigen, das dem nicht so ist. Selbst Millionen zusätzlicher E-Autos würden keine Auswirkungen auf das Stromnetz haben.
Selbstverständlich wird sich der Stromverbrauch bei zunehmender Anzahl an E-Fahrzeugen ebenso steigern, allerdings nur zu einem minimalen Prozentanteil.

Würden beispielsweise alle derzeit 45 Millionen PKWs auf den deutschen Straßen weitgehend elektrisch fahren, so wären dafür rund 100 Terawattstunden (TWh) im Jahr nötig. Dies entspricht nur einem Sechstel dessen, was Deutschland pro Jahr insgesamt an Strom verbraucht. Mehr als 218 TWh wurden beispielsweise im Jahr 2017 aus erneuerbaren Energien erzeugt, was mehr als doppelt so viel Strom ist, wie der Bedarf einer kompletten elektrischen Fahrzeugflotte

Reichweiten von E-Autos

Eines der größten Probleme, die in Bezug auf die E-Mobilität angesprochen werden, ist die Reichweite.
Natürlich ist die Reichweite eines E-Autos weitaus niedriger als beispielsweise bei einem Auto mit Verbrennungsmotor. Allerdings entwickelt sich die E-Mobilität sowie die Entwicklung der Akkus und Batterien immer weiter, welches in naher Zukunft immer mehr Reichweite gewährt.

Mittlerweile beträgt die Reichweite eines Mittelklassen-E-Autos bis zu 300 Kilometer. Dies ist für einen alltäglichen und durchschnittlichen Verbrauch mehr als genug. Nur um den Sachverhalt ein wenig klarer darzustellen: Der durchschnittlich zurückgelegte Weg von PKWs, liegt bei 34 Kilometer pro Tag. Wiederum nicht zu vergessen, dass E-Fahrzeuge bei der Ladung besonders flexibel sind und jederzeit zwischendurch am Parkplatz geladen werden können.
Nach oben hin, ist noch viel Luft. E-Autos wie beispielsweise ein Tesla, weisen bereits eine Reichweite von 550 Kilometern auf.

Mehr zu Vorteile in der E-Mobilität für Unternehmen!

Ladevorgänge in der E-Mobilität

Mittlerweile ist eine Vollladung innerhalb von 15 Minuten möglich. Dies ist natürlich abhängig vom jeweiligen E-Auto und der E-Ladestation. Was hier aber zu bedenken ist: Das Laden der Zukunft erfolgt während der Stehzeiten eines Autos. Ob Sie nun einkaufen gehen, schlafen oder in der Arbeit sitzen. Ein PKW hat durchschnittlich 95% Stehzeit. In Zahlen ausgedrückt heißt das, das Ihr Auto 23 Stunden pro Tag parkt.4

Lesen Sie mehr zur Anforderung der Ladeinfrastruktur am Unternehmensstandort!

Außerdem muss ein E-Auto nicht bei jedem Ladevorgang auf 100% vollgeladen werden.
Der Ladevorgang dauert beispielsweise von 80% auf 100% am längsten. Dies ist aber in den meisten Fällen nicht notwendig, da sich mit 80% Akkuladung, die meisten Strecken je nach Fahrzeug und Reichweite locker bewältigen lassen.
Muss trotzdem einmal eine längere Strecke mit einem E-Fahrzeug zurückgelegt werden, sollte lieber öfters geladen werden, aber dafür kürzer. Dies spart Zeit und man kommt schneller an sein Ziel!

Kosten von E-Fahrzeugen

Dass die Anschaffung eines strombetriebenen Fahrzeugs etwas teurer ist, als bei einem vergleichbaren Benzinauto, stimmt. Dies ist auf die hohen Kosten für den Energiespeicher zurückzuführen. Allerdings darf man nicht vergessen, dass die Erhaltung und Wartung, sowie die Kosten für den Strom nicht vergleichbar sind. Hier übertrumpfen die E-Fahrzeuge ganz klar. Aufgrund der niedrigeren Betriebs-und Wartungskosten, fährt es sich auf lange Sicht gesehen als E-Autofahrer günstiger, als beispielsweise mit einem normalen Verbrennungsmotor.
Entsprechend positiv wirken sich demnach höhere Fahrleistungen auf die Wirtschaftlichkeit eines E-Fahrzeuges aus.

Die Meisten verbinden den Gedanken E-Auto jedoch in erster Linie mit einem Tesla, welcher durchaus für den einen oder anderen nicht leistbar ist. Diesbezüglich hat sich die Autoindustrie mittlerweile an die E-Mobilität angepasst und die allseits bekannten Unternehmen (Volkswagen, BMW, Renault, Audi und Co) produzieren und verkaufen E-Fahrzeuge in jeder Preisklasse.

Außerdem können hohe Kosten durch attraktive Finanzierungen wie Leasingmodelle oder Ankaufprämien, sowie durch diverse staatliche Fördermöglichkeiten ausgeglichen werden.
Egal ob beim Privatkauf oder jenem für die Firma, jedermann bekommt eine Förderung bei der Anschaffung eines E-Wagens.
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E-Fahrzeuge für Unternehmen

Elektrische Fahrzeugflotten können vor allem für Unternehmen interessant sein.
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Sicherheit bei E-Fahrzeugen

Durch einige bekannt gewordenen Brände von Teslas, wurde das Thema Sicherheit bei E-Autos schon öfters kritisiert.
Trotz dieser Einzelfälle ist das Risiko eines Brandes jedoch gering.
Sollte ein E-Auto verunfallen, wird automatisch nach dem Auslösen der Airbags das Hochvoltsystem des Fahrzeugs abgeschaltet.

Wird die Batterie bei einem Aufprall verformt oder deformiert, kann es natürlich durchaus zu einer Brandentwicklung der Batteriezellen kommen. Dies ist jedoch durch den verstärkten Rahmen, sowie dem Verbau der Batterie im Fahrzeugboden äußerst selten.
Zusätzlich gibt es für jedes E-Fahrzeug eine eigene „Rettungskarte“. Diese bietet wichtige Informationen für die Mitarbeiter der Feuerwehr, welche bei einem möglichen Unfall genau wissen, wo sie ihr Schneidewerkzeug ansetzen dürfen und wo nicht.³

Fazit: Diverse Crashtests mit E-Autos haben gezeigt, dass diese mindestens genauso sicher sind wie herkömmliche Fahrzeuge mit Verbrennungsmotor.

Konnten wir Sie durch diesen Faktencheck auch überzeugen in die E-Mobilität einzusteigen? has·to·be unterstützt Sie dabei in allen Belangen: vom Betrieb von Ladestationen bis hin zur Abrechnung und Verwaltung von ganzen Firmenflotten.

Infografik "Fakten der E-Mobilität"

Alle Informationen zu den Fakten der E-Mobilität finden Sie zusammengefasst in unserer Infografik.
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Quellen: