3 wissenswerte Dinge zur Eichrechtskonformität | has·to·be eMobility
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Eichrechtskonforme Ladeinfrastrukturen Teil 2:

Eichrechtskonformität: Woran misst man sie?

Da Eichrechtskonformität künftig jeden Ladestationsbesitzer in Deutschland betrifft und für diese ein ganz großes Thema ist, informieren wir im Teil zwei unserer Blogserie „eichrechtskonforme Ladeinfrastrukturen“ über eichrechtskonforme Messsysteme und darüber, wie diese eigentlich aussehen müssen.

Was bedeutet „Eichung“ überhaupt?

Wenn Sie sich nun fragen, was „Eichung“ überhaupt heißt (Hinweis: nein, es hat nichts mit Eichhörnchen zu tun): Unter diesem Begriff versteht man eine Prüfung von Messgeräten, welche vom Gesetzgeber vorgeschrieben wird. Diese versichert dem Endverbraucher Qualität und Sicherheit hinsichtlich der Messung. Sozusagen eine amtliche Prüfung der Richtigkeit von Maßen, Gewichten, Waagen und Messwerkzeugen gemäß Maß- und Gewichtsgesetz, durchgeführt durch Eichbehörden.

Woher kommt das Thema Eichrecht und wie setzt man es um?

Am 1. Jänner 2015 trat in Deutschland das novellierte Mess- und Eichrechtsgesetz in Kraft. Der Gesetzgeber schreibt jedoch keine technische Umsetzung eines Gesamtsystems vor. Daher gibt es verschiedene Alternativen, die eine eichrechtskonforme Ausgestaltung einer Infrastruktur ermöglichen. Die existierenden und möglichen Lösungen wurden in einer eigenen Arbeitsgruppe, der Fachgruppe Recht des IKT für Elektromobilität, des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie (BMWi), ermittelt und definiert. Grundsätzlich steht es jedem Unternehmen frei, auch individuelle Konzepte zur Herstellung der Eichrechtskonformität einzureichen und dementsprechend bewerten zu lassen.

Welche Ladestationen betrifft das Gesetz des Eichrechts?

Folgende Lösungsvorschläge basieren auf der Grundlage, ob eine neue Ladeinfrastruktur geschaffen wird oder eine bereits bestehende Station umgerüstet werden muss. Dies kommt daher, dass die Gesetzgebung auch den Bestand der Ladestationen nicht ausnimmt. Demnach müssen alle bereits in den Verkehr gebrachten Ladeinfrastrukturen ebenfalls gesetzlich korrekt aktualisiert werden. Für beide Varianten gibt es bereits Lösungsansätze. Jene wurden niedergeschrieben und im Whitepaper „Eichrechtskonforme Ladeinfrastrukturen“ festgehalten.

Lesen Sie nächste Woche im Blog: Wie gehe ich mit Bestandsinfrastruktur um?

Über has·to·be gmbh

Das Unternehmen mit Sitz in Radstadt (Salzburg), München und Wien ist ein führender Gesamtlösungsanbieter für Elektromobilität. Die Produkte und Services von has·to·be bieten alles, was Unternehmen für den Erfolg in der Elektromobilität brauchen: vom sorgenfreien Betrieb von E-Ladestationen bis zum Management von weltweiten Mobilitätsangeboten. Das Produkt be.ENERGISED – die von has·to·be entwickelte intelligente Software zur Verwaltung von E-Ladeinfrastrukturen – wird weltweit bei mehr als 14.500 Ladestationen erfolgreich eingesetzt.