Bundesregierung präsentiert #mission2030

Die Bundesregierung veröffentlichte ihre Klima- und Energiestrategie #mission2030. Hierbei gibt es auch klare Aussagen zur E-Mobilität. Es wurden einige „Leuchttürme“ präsentiert, welche darstellen wie Zielsetzungen zukünftig erreicht und die Strategien umgesetzt werden sollen. Unter anderem spielt hier die „E-Mobilitätsoffensive“ eine große Rolle.

Welche Veränderungen sind geplant?

Mittels Umstieg auf Nullemissionsfahrzeuge auf Basis von erneuerbaren Energien sowie auf Niedrigemissionsfahrzeuge im Straßenverkehr, will Österreich einen weitgehend C02-neutralen Verkehrssektor erreichen. Ebenfalls soll der Anteil an E-Bussen und E-Nutzfahrzeugen signifikant gesteigert werden. Mit Unterstützung von E-Mobilitätskonzepten sollen Gemeinden, Städte und Regionen sowie Unternehmen, diese Ziele erreichen.

Welche Maßnahmen werden dazu benötigt?

Zur Umsetzung des Leuchtturms „E-Mobilitätsoffensive“ wurden Maßnahmenbündel konzipiert. Die Alltagstauglichkeit der E-Fahrzeuge soll erhöht und Barrieren abgebaut werden. Beispielweise soll eine Anpassung des Wohnrechts vorgenommen werden, damit das Aufstellen von Ladestationen in Mehrparteienhäuser einfacher zu realisieren ist.

Ein Mobilitätsmanagement wird zur Integration der E-Mobilität benötigt, um Lösungsansätze wie zum Beispiel E-Carsharing, E-Taxisysteme, E-Bikeverleihsysteme, E- Zustellservices und noch vieles mehr zu realisieren.

Nicht nur umweltfreundliche, sondern auch wirtschaftliche Aspekte

Die österreichische Automobilbranche könne durch den Ausbau der E-Mobilität bis zu 34.000 neue Jobs und rund 3,1 Milliarden Euro an Wertschöpfung mit sich bringen. Derzeit beträgt der Anteil an E-Fahrzeugen 2,25% aller Neuzulassungen, welcher mit Beginn der neuen Strategien in Zukunft auch weiterhin stark anwachsen wird.

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